Board Briefing: Chinas massive Investitionen - smarter Platform State oder auf dem Weg in die First-Mover Falle?
China rennt der Welt bei den Investitionen davon. Sehen wir darin ein neues smartes Staatsverständnis oder beobachten wir, wie ein Land sehenden Auges in eine Investitionsfalle läuft?
Kann es sein, dass China mit seinen massiven industriepolitischen Investitionen gerade in eine “First-Mover”-Falle läuft? Oder agiert China als agiler Plattformstaat, der bewusst Systemvorteile aufbaut?
Mit diesem Ausdruck beschreibt die Forschung das Problem, dass ein innovativer First Mover bei neuen Technologien viel investiert, dass seine Mittel am Ende nicht ausreichen, um bis zur Profitabilität am Markt durchzuhalten. Das gibt dem Second Mover oder dem Fast Follower die Chance zu überholen, weil er von den Learnings und Forschungen des First Movers profitiert und sich die Anlaufkosten spart.
Welches Risiko kann für China in den massiven Investitionen in Zukunftstechnologien liegen?
McKinsey veröffentlichte in dieser Woche seine neue Studie zu den Investitionen der bedeutendsten Volkswirtschaften. China liegt dort mit weitem Abstand an Nummer 1. Wir haben hier begonnen, die Strategie Chinas bei den designierten Zukunftstechnologien zu beschreiben. Diese Woche unterbrechen wir die Serie für einen vertieften Blick in die McK-Studie.
Der Blick auf die Investitionen wird noch spannender, wenn wir zwei Interviews hinzunehmen, die Kaiser Kuo kürzlich im Rahmen des Sommer-Davos in Dalian mit drei Experten für Chinas wirtschaftliche Entwicklung geführt hat. Sie vertreten zum einen die These, dass China als “Platform State” besser verstanden werden kann, und das zweite Interview beschreibt ein Konzept der “Agile Governance” Chinas, mit der dem rasanten Entwicklungstempo regulatorische Rechnung getragen werden soll.
Wir sehen uns die drei Perspektiven genau an und versuchen eine Antwort auf die Leitfrage.
McKinsey – „Catalyzing Competitiveness”
In der neuesten Studie des McKinsey Global Institute (MGI) vom Juni 2026 “Catalyzing competitiveness: Where investment happens and why” verwenden die Autoren Investitionen als Proxy um zukünftige Wettbewerbsfähigkeit zwischen den volkswirtschaftlichen Großregionen zu messen.
Die Aussagen zu China sind dabei eindeutig:
China ist nach jedem Maßstab der größte Investor. Die Brutto-Investition beträgt 5,9 Billionen US-Dollar pro Jahr (USA: 5,1 Billionen, EU-27: 3,1 Billionen). Mit über 30 Prozent des BIP liegt die Investitionsquote fast doppelt so hoch wie in den USA. Kaufkraftbereinigt (PPP) errechnet MGI sogar 11,9 Billionen US-Dollar.
Die Netto-Investitionen (der tatsächliche Kapitalzuwachs nach Abzug der Ersatzinvestitionen von den Brutto-Investitionen) als Merkmal von Zukunftsfähigkeit. Hier liegt China bei 23 Prozent des BIP, mit rund 4,4 Billionen US-Dollar bzw. sogar 8,8 Billionen PPP. Das ist sechsmal so hoch wie in den USA. Europa fällt dagegen kaum ins Gewicht: Die Netto-Investitionsquote liegt bei lediglich 2 Prozent des BIP, Deutschland bei 0. China fügt damit jedes Jahr drei- bis fünfmal so viel produktives Kapital hinzu wie die USA und Europa zusammen. Deutschland ersetzt lediglich die Abgänge aus dem Kapitalstock.
Sektoral zeigt sich ein ähnliches Bild. 63 Cent jedes Dollar, das weltweit in den Maschinenbau investiert wird, landen in China. In der Elektronik (Batterien, Halbleiter) sind es 53 Prozent, in der Grundstoffindustrie (Stahl) 41 Prozent.
Die Kehrseite sind „diminishing returns”. China verfügt über das 1,7-fache des produktiven Kapitalstocks der EU und der USA (relativ zur Wirtschaftsgröße). Der aus diesem Kapitalstock gezogene Wert ist jedoch 40 Prozent niedriger. Darin ist der Effekt der “Involution” zu sehen, Unternehmen in China beklagen fehlende Renditen für ihre Investitionen.
MGI fasst die Doppelnatur der chinesischen Investitionsoffensive zusammen:
„Chinas beispielloser Investitionsboom hat auch eine Kehrseite: Wenn Kapital schneller akkumuliert als die Nachfrage, entstehen niedrige Kapitalproduktivität und niedrige Renditen.”
Die Staatsunternehmen übernehmen. Zwischen 2021 und 2024 wuchs die Investition staatlicher Unternehmen um 9 Prozent pro Jahr, die private nur um 1 Prozent. MGI kommentiert: „It may be becoming harder for private companies to find investment cases that add up”.
Gewaltige Kostenkluft. Die „levelized costs” (umfassende Stückkosten) in Europa und den USA liegen um über 50 Prozent höher als in China. In der Fertigung sind es rund 50 Prozent (getrieben durch Löhne), in Forschung und Entwicklung sogar rund 300 Prozent.
Wie reagiert der Staat in China darauf? Oder vielleicht muss man besser fragen, welche Rolle der Staat in diesem Investitionsgeschehen und der Steuerung der industriellen Entwicklung spielt. Zwei spannende Interviews geben dazu neue Impulse.
Zwei Perspektiven: China als Platform State und das Konzept der Agile Governance
Der Sinologe Kaiser Kuo führte am Rande des WEF „Annual Meeting of the New Champions 2026" in Dalian (“Summer Davos”) zwei spannende Interviews.
Das eine mit der Juristin Angela Zhang (USC) und dem Ökonomen Alex Yang (London Business School) in dem sie die These von China als „Platform State" entwickeln.
Das andere mit mit Xue Lan, Dekan des Schwarzman College an der Tsinghua-Universität, einem der Architekten des chinesischen Konzepts der „agile Governance“.
Angela Zhang und Alex Yang: China als Platform State
Die zentrale These ist, China als Staat nicht als Planer oder gar als Eigentümer zu begreifen, sondern als Plattformunternehmen, vergleichbar mit Nvidia, Apple oder Uber. Er baut die Architektur, setzt die Standards und steuert das Ökosystem, während „fiercely competitive firms” den Markt unter sich ausmachen.
„We should think of the Chinese state less as a planner and more as a platform company like Nvidia or Apple that builds the architecture that sets the standards and governs the ecosystem within which fiercely competitive firms then allow to fight it out. Value doesn’t show up as firm profit. It accrues instead at the system level in lower costs, integrated supply chains, and faster learning.”
Wertakkumulierung findet dabei nicht auf Unternehmensebene statt, sondern auf Systemebene. Hier liege der Schlüssel zum Verständnis, warum China global in vielen Branchen dominieren könne, während seine eigenen Unternehmen mit Preiskriegen die eigene Rentabilität opfern, ein Phänomen, das Kuo später als „profitless dominance” bezeichnet.
Zhang und Yang formulieren drei „Puzzles”, die konventionelle Erklärungen des chinesischen Modells nicht erklären und bei denen die Idee des Platform State helfen könne.
Profitless dominance (gewinnlose Dominanz)
China dominiert global viele Branchen (Solar, EV, Batterien) und doch verlieren viele Firmen in Preiskriegen Geld. Die Frage, wie man eine Branche „gewinnt”, während die eigenen Champion an Überkapazitäten und Margenzerfall leiden, ließe sich klassisch nur schwer beantworten. Die Plattformidee beschreibt hingegen als Gewinner nicht das einzelne Unternehmen, sondern das Ökosystem, das Staat und Markt gemeinsam bilden.
Innovation ohne sichere Eigentumsrechte
Klassische Institutionenökonomik würde erwarten, dass eine „grabbing hand” des Staates Innovation erstickt. China hingegen habe seine Innovationskraft gerade in den letzten Jahren trotz staatlicher Eingriffe (beispielsweise beim Verkauf des KI-Start-ups Manus an Meta oder Ausreiseverboten für KI-Forscher) gesteigert. Auch hier liefere die Plattform-Perspektive eine Erklärung. Der Staat greife nicht als Eigentümer in das Tagesgeschäft ein, sondern als Ökosystem-Architekt, der Standards setzt und Kompetenzen im Land bindet, mit welchen Mitteln auch immer, möchte man hinzufügen.
Dezentralisation versus Zentralsteuerung
Die USA werden als „zero-to-one”-Innovator beschrieben, der das Neue erfindet, China als Skalierer „one-to-100”, der das Neue zum Massenphänomen macht. Gleichzeitig versuche China, beides zugleich zu sein, sowohl Erfinder als auch Skalierer. Die Plattform-Logik erkläre dabei, wie diese scheinbar widersprüchliche Doppelrolle organisiert werden kann. Der Staat baue die Infrastruktur für Skalierung, während der marktwirtschaftliche Wettbewerb im Ökosystem die Innovation erzeuge.
Das „Playbook” des Platform State zerlegen Zhang und Yang dann in drei Phasen.
Grow
Das zentrale Problem am Anfang jeder Plattform ist das Kaltstart- und Liquiditätsproblem. Ohne einen „thick market” – einen Markt mit ausreichend Liquidität, Angebot und Nachfrage – entstehen keine Skaleneffekte. Hier agiere der Staat als „helping hand”, mit Subventionen, Land und Infrastruktur. Ohne diese staatliche Vorleistung entstünde kein selbsttragender Markt.
Govern
Sobald der Markt existiert, muss der Staat Vertrauen und Interoperabilität schaffen. Recht fungiere dabei als „Infrastruktur” und Beschleuniger, nicht als Bremse. Die Anti-Involution-Kampagne, mit der Peking den ruinösen Wettbewerb in EVs, Solar und Batterien einzudämmen versucht, sei genau diese Governance-Funktion. Sie greife nicht in den Wettbewerb ein, um ihn abzuschaffen, sondern um die Lieferkettenstabilität zu sichern, auf der das Ökosystem beruht.
Guard
Einmal erreichte Kompetenzen werden eingelockt, um den Abfluss von Fähigkeiten ins Ausland zu verhindern. Ausreiseverbote für KI-Forscher, Automobildaten-Regeln, die Teslas Full-Self-Driving-Funktion faktisch behindern, und die Minderheitsbeteiligung des nationalen KI-Fonds an DeepSeek, die mit einem Vetorecht ausgestattet ist, um das Ökosystem auf Huawei-Ascend-Chips statt auf Nvidia zu lenken, werden als Beispiele genannt.
Drei weitere Bausteine vervollständigen schließlich die Theorie des Platform State.
Harvesting
Wert werde, so Kuo, nicht primär über Steuern abgeschöpft, sondern über niedrige Konsumentenpreise „geerntet” und auf Staatsebene akkumuliert. Die niedrigen Preise seien somit kein Zeichen von Wettbewerbsversagen, sondern der Mechanismus, über den der Plattform-Staat den generierten Wert abschöpft.
Overshooting
Alex Yang überträgt einen Begriff aus der Regelungstechnik. Der Staat baut bewusst mehr Kapazität auf, als der Markt aktuell aufnehmen kann, und regelt dann zurück . Dieses „Overshooting” sei kein Fehler, sondern die Methode, mit der Skaleneffekte und Kostenführerschaft erzwungen werden. Dass dabei Überkapazitäten entstehen, sei Teil der Logik.
Over-Entry und Konsolidierung
Zwischen 2018 und 2025 stellten über 400 EV-Hersteller die Produktion ein (eine Zahl, die schwer zu verifizieren ist); aktuell seien über 140 Unternehmen für humanoide Roboter ein weiteres Beispiel für erneutes „Over-Entry”. Der Staat dulde bewusst einen Übereintritt, der zu einer Marktbereinigung führt, aus der die überlebenden Champions gestärkt hervorgingen.
„Value doesn’t show up as firm profit. It accrues instead at the system level in lower costs, integrated supply chains, and faster learning.“
Der Gedanke des chinesischen Staates als Platform State ist jedenfalls erst einmal spannend. Vertiefte kritische Auseinandersetzung verschieben wir auf ein anderes Mal. Auch mit der Frage, wo Ähnlichkeiten und Überschneidungen sowie Gegensätze vom klassischen ordo-liberalen Staatsverständnis in der Theorie zu sehen sind.
Ergänzen wir das noch um ein zweites, anregendes Interview, bevor wir eine Synthese versuchen.
Xue Lan: Chinas Agile Governance
Xue Lans These der chinesischen agile governance setzt bei einem Problem an, das für Investitionen in Zukunftsindustrien zentral ist. Technologie entwickelt sich schneller als Regulierung. Im Sinica Gespräch wird dies als pacing problem eingeführt, also als chronische Lücke zwischen dem, was Innovatoren bereits können, und dem, was Regulierer institutionell verarbeitet haben. Bei KI sei daraus ein real chasm geworden, weil China gleichzeitig technologische Entwicklung mit außergewöhnlicher Geschwindigkeit freisetzen und diese Entwicklung innerhalb staatlich steuerbarer Grenzen halten will.
Aus dieser Spannung entsteht der Begriff agile governance. Er bezeichnet den Versuch, die Funktion von Governance zu erhalten, während die Verfahren schneller, lernfähiger und weniger abschließend angelegt werden. Xue Lan formuliert den Kern als bewusste Verbindung zweier eigentlich fremder Logiken, nämlich der formalen Langsamkeit staatlicher Governance und der operativen Beweglichkeit technologischer Entwicklung.
Die erste Implikation laute, dass Regulierer den Anspruch vollständiger Ex ante Präzision aufgeben müssen. Xue argumentiert, dass klassische Governance darauf zielt, Evidenz vollständig zu prüfen, Lücken zu schließen, Expertisen und Stakeholder einzubinden und am Ende eine umfassende Regelung zu erlassen. Bei KI sei dieser Prozess strukturell zu langsam, weil sich der Gegenstand der Regulierung bereits verändert habe, wenn die Regel fertig ist.
“The thing you’re regulating has already changed.”
Die zweite Implikation betrifft das Verhältnis zwischen Staat und Unternehmen. Agile Governance verlangt eine andere Informationsarchitektur zwischen Regulierer und reguliertem Akteur. Xue beschreibt dies als Abkehr vom Bild, in dem Regulierer und Unternehmen einander als Gegner verstehen. Regulieren und Regulierte dürften sich nicht als Feinde betrachten und nicht im Modus eines cat and mouse game operieren.
“You can’t be comprehensive. You can’t be accurate on everything. And you really have to move fast.”
Ein smarter Ansatz, der zumindest zum Nachdenken anregt. Governance und Regulator lassen den Markt erst laufen und regulieren iterativ hinterher. Das beschränkt die Berechenbarkeit für Unternehmen, lässt aber erst einmal Freiheiten. Wenn sich der von den Unternehmen entwickelte Gegenstand ohnehin permanent weiterentwickelt, können sich agile Unternehmen auch auf agile Regulator leichter einstellen.
Die First-Mover Falle - Versuch einer Synthese
China investiert massiv.
Es investiert auch und besonders in aktuelle Säulen- und Zukunftsindustrien, die dann zukünftig zu Säulen der industriellen Entwicklung werden sollen.
China investiert in einem Ausmaß, das selbst die USA, und Europa ohnehin, in den Schatten stellt.
Was garantiert den Erfolg? Wie stellt das Land sicher, dass die Investitionen nicht versenkt werden?
China in der First Mover trap?
Denkbar wäre, dass China in eine Art First Mover Falle läuft. Der First Mover einer Innovation investiert viel in Forschung und Entwicklung sowie in den Marktaufbau. Er macht Fehler, aus denen er lernt, die aber auch teuer sein können. Er braucht einen kapitalintensiven langen Atem und muss darauf setzen, dass rechtzeitig die Nachfrage anzieht, bevor ihm finanziell die Luft ausgeht.
Der Second Mover oder der Fast Follower kann den First Mover dabei beobachten und gegebenenfalls abwarten, bevor er richtig einsteigt. Er kann die teuren Fehler des First Movers vermeiden, und damit die Kosten daraus. Er kann erst dann einsteigen, wenn sich eine tragfähige Nachfrage deutlich abzeichnet und gleich von Anfang an das neue Marktpotenzial nutzen. Er läuft aber auch Gefahr, der Entwicklung hinterherzulaufen und den Entwicklungsvorsprung des First Movers möglicherweise gar nicht aufholen zu können.
Wenn China sich als Platform State versteht, dann sind die Unternehmen eher Mittel zum Zweck. Nämlich staatliche Leistungen wie Lebensqualität, Sicherheit und Souveränität sicherzustellen, und weniger der Profitmaximierung der Eigentümer zu dienen. Der Plattformstaat erzeugt systematisch First‑Mover‑Wetten auf ganze Branchen, „erst aufbauen, dann konsolidieren“, statt inkrementeller Kapazitätsanpassung. Diese Wetten sichern China globalen Einfluss, Standards und Kostenvorteile, erhöhen aber das Risiko, dass große Teile des Kapitals nie einen auskömmlichen ROI erzielen.
Mit dem Ansatz der Agile Governance lässt China dabei die Entwicklung laufen und räumt regulatorische hinterher auf, statt zu versuchen, im Vorfeld von Entwicklungen alle Probleme statisch zu regulieren und damit Entwicklungen abzuschnüren.
Damit wäre der berühmte “China-Speed” konzeptionell zu fundieren.
Was kann Europa und Deutschland darauf antworten?
Mögliche Strategie Europas als Second Mover
Second Mover profitieren zwar von Lernkurven und geringeren Unsicherheiten, sind aber nur dann erfolgreicher, wenn sie Netzwerkeffekte, Marken und Standards ausnutzen und sich in attraktive Nischen positionieren, so die Forschung zum Thema. Darin liegt allerdings auch eine Chance, denn der Second Mover kann eben unter den genannten Bedingungen profitieren und selbst erfolgreicher als sein Wettbewerber werden.
Abwarten und spekulieren darauf, dass der Forerunner scheitert ist auf jeden Fall keine Erfolg versprechende Strategie.
Der Fast Follower muss aktiv werden, mit gezielten Investitionen in Nischen, in Qualitätssegmenten und flankierender Regulatorik. Er muss vor allem genau beobachten und sich lernwillig zeigen, sonst wird er überrollt. Er muss auch bereit sein, eigene Renditeschwächen in Kauf zu nehmen und den systemischen Gewinn als Nationalökonomie über die Unternehmensrendite zu stellen. Das müssen allerdings auch die Unternehmen akzeptieren (wollen).
Nehmen wir in diesem Sinne Europa und Deutschland einmal als denkbaren Second Mover in den zahlreichen Zukunftsfeldern wie AI, Robotik, Green Technology usw.
Europa muss von China lernen wollen
Europa muss eigene Kapazitäten aufbauen um die eigenen Nachfrage zu entwickeln
Europa könnte mit Handelsbeschränkungen den eigenen Nachfragemarkt so lange für chinesische Angebote verschließen, bis das eigene Angebot aufgeholt hat
In diesem Fall müssen aber möglicherweise andere europäische Ziele zurückgestellt werden, beispielsweise im Klimaschutz
Außerdem muss sichergestellt sein, dass der First Mover nicht zu schnell aufgibt, bevor der Fast Follower seine Vorteile ausspielen kann
Nichts ist verloren, für Europas Volkswirtschaften und auch nicht für die Deutschlands. Aber nur dann, wenn man die Challenge annimmt und sich nicht mit alten Industrien hinter Handelsmauern verschanzt.



